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Geschafft!

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In der aktuellen Ausgabe 2018 von „Dortmund geht (r)aus“ werden wir endlich nicht mehr rezensiert. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, wie es dazu kam.

Vor kurzem ist die 2017er-Ausgabe von „Dortmund geht (r)aus“ erschienen. Wir hatten die Chefredaktion im Frühjahr gebeten, zukünftig nicht mehr erwähnt zu werden. Leider hat man unserem Wunsch nicht entsprochen. So kann man also unter anderem lesen, dass in der „Quelle“ im Juli eingebrochen wurde, dass es „zuletzt“ Sardinen aus der Dose und Schmorbraten vom Limousin-Rind gab. Dass wir „einen auf Revolution subtil“ machen und dass es bei uns wie bei euch im Wohnzimmer aussieht – ach so, und dass wir trotz geklauter Fleischvorräte weitermachen … und so weiter und so fort … puh.

Ja, wir machen weiter auch wenn es manchmal schwer fällt angesichts solcher journalistischen Dünnbrettbohrerei. Das Heft ist übrigens voll davon. Der RezensentIn schreibt über uns, ohne bei uns gewesen zu sein. Sonst hätte es ja auffallen müßen, dass das Limousin Rind am 05.10.2012 zum letzten mal auf der Karte stand und die Sardinillas von Los Peperetes seit Monaten nicht geliefert werden können.

Zur Grundlage für die Besprechung dienten offensichtlich Informatinonen von unserer Homepage. Eine persönliche Inaugenscheinnahme, wie sie früher stattgefunden hat, gab es offensichtlich nicht. Das zeigt, ebenso wie das Verhältnis von Anzeigenschaltung und Umfang der Besprechung, bzw. der Platzierung in Rankinglisten, die ganze Seriosität dieses Pamphlets, sagt aber auch viel über die sog. Szene aus, die offensichtlich bereit ist sich kollektiv weichspülen zu lassen. Schade.

Eine Schönschrift über die Dortmunder Gastronomie, die „breitbeinig wie John Wayne durch Santa Fe durchs Ruhrgebiet stolziert“, und sich dabei meilenweit von der Realität entfernt hat. Wir haben uns in den letzten Jahren durch die Szene gefressen. Ja, es hat viel Überwindung und auch reichlich Kohle gekostet. Wir haben es dennoch getan. Standortbestimmung und ein wenig Sado-Maso halt! Dreimal dürft ihr raten wer unser kulinarischer Begleiter war … richtig, die Ausgaben von „Dortmund geht (r)aus“ der Jahre 2012 bis 2016.

Abgesehen von sehr, sehr wenigen Ausnahmen, haben wir eine totale Dissonanz zwischen Besprechungen und den vorgefundenen Begebenheiten festgestellt. Eine Erfahrung, die nicht nur wir machten. Jetzt ist das Maß voll. Wir bitten, auch auf diesem Weg, nochmals uns in zukünftigen Ausgaben nicht mehr zu erwähnen!!! Gleichzeitig prüfen wir, welche rechtlichen Möglichkeiten wir haben, uns aus diesem Poesiealbum der Gastronomie für immer verabschieden zu können.

Beate Brockstedt & Udo Brosko

 
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